Kaffeerecht podcast

In our podcast “Kaffeerecht”, we regularly discuss legal topics from everyday digital life for creatives, entrepreneurs and companies in a relaxed coffee break.

Die Auswirkungen des Digital Markets Act auf KI wie Apple Intelligence

Shownotes

Diagramm, das Technologieunternehmen nach Diensten kategorisiert: Alphabet/Google, Apple, Amazon, Microsoft, ByteDance, Meta gelistet. Zu den Diensten gehören soziale Netzwerke, Kommunikation, Video-Sharing, Marktplätze, Browser, Betriebssysteme mit Schwerpunkt auf Apple Intelligence und Suchmaschinen.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/de/ip_23_4328/IP_23_4328_DE.pdf

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Fristlose Kündigung: Wann darf der Arbeitgeber sofort kündigen?

Die fristlose Kündigung ist das schärfste Instrument im Arbeitsrecht — und gleichzeitig das fehleranfälligste. In dieser Folge erklären wir, unter welchen Voraussetzungen eine außerordentliche Kündigung nach § 626 BGB wirksam ist, was die zweistufige Prüfung der Gerichte bedeutet und welche Formalien über Erfolg oder Scheitern entscheiden.

Von der Zwei-Wochen-Frist über die Schriftformpflicht bis hin zu typischen Fallgruppen wie Diebstahl, Tätlichkeiten oder Datenschutzverstößen: Die Folge zeigt, wann Arbeitgeber berechtigterweise zur fristlosen Kündigung greifen dürfen — und wann nicht. Außerdem: Kann auch der Arbeitnehmer fristlos kündigen? Und was bedeutet das für das Arbeitslosengeld? Den Abschluss macht ein aktuelles Urteil des LAG Niedersachsen.

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E-Commerce und Datenschutz 

In dieser Podcast-Episode sprechen wir über das Thema E-Commerce & Datenschutz. Wir erläutern die Herausforderungen des Datenschutzrechts im E-Commerce, insbesondere im Hinblick auf die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Übermittlung in Drittstaaten. Wann greift das Datenschutzrecht und welche Pflichten haben Webshop-Betreiber? Die Bedeutung von Einwilligungen im Rahmen von Cookie-Bannern und die DSGVO-konforme Gestaltung werden ebenso diskutiert wie die häufig notwendige Abwägung zwischen wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen. Viel Spaß beim Zuhören!

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KI-Kennzeichnung: Der zweite Entwurf

Ab 2. August 2026 greifen die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. Die EU-Kommission hat einen zweiten Entwurf des Code of Practice vorgelegt — und der ist konkreter als alles davor. In dieser Folge erklären wir das zweistufige System: Anbieter von KI-Systemen müssen Outputs technisch maschinenlesbar markieren (signierte Metadaten, unsichtbares Wasserzeichen, C2PA-Standard); wer KI-Inhalte veröffentlicht, muss sichtbar kennzeichnen.

Besonders praxisrelevant ist die redaktionelle Ausnahme für Texte: Wer KI nutzt, aber eine menschliche Prüfung dokumentiert, muss unter Umständen nicht kennzeichnen. Wir zeigen, wie ein solcher Prozess konkret aussehen kann, welche Inhaltstypen immer kennzeichnungspflichtig sind — Deepfakes, Chatbots, KI-Werbebilder — und warum Verstöße nicht nur Bußgelder (bis 15 Mio. EUR oder 3 % Jahresumsatz), sondern auch wettbewerbsrechtliche Abmahnungen nach § 3a UWG auslösen können.

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