Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

Überblick zu Markeneintragungen 

In dieser Podcast-Episode geben wir einen umfassenden Überblick über verschiedene Aspekte, die im Zusammenhang mit der Eintragung von Marken wichtig sind. Wir haben über die folgenden Themen gesprochen:

Was sind Marken?

Marken sind Kennzeichen, die dazu dienen, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Sie können in Form von Logos, Namen, Slogans oder sogar Geräuschen auftreten und repräsentieren den Ruf und die Identität eines Unternehmens.

Wie weit geht der Markenschutz?

Der Markenschutz gibt dem Inhaber das Recht, die Benutzung seiner Marke zu kontrollieren und gegen unbefugte Benutzung vorzugehen. Wichtig ist, dass der Markenschutz nur für das Gebiet gilt, in dem die Marke eingetragen ist. Der Schutz kann geografisch und/oder auf bestimmte Waren oder Dienstleistungen beschränkt werden.

Kosten einer Markenanmeldung

Für die Eintragung einer Marke fallen Gebühren an, die je nach Land und Umfang der Eintragung variieren können. Es ist ratsam, die Kosten einer Markenanmeldung sorgfältig zu prüfen, da bereits mit Einreichung der Anmeldung Gebühren anfallen und nicht mehr erstattet werde – egal wie der Anmeldevorgang ausgeht. 

Welchen Schutz bietet eine Marke?

Eine eingetragene Marke gibt ihrem Inhaber das Recht, gegen eine unbefugte Benutzung vorzugehen und seine Marke durchzusetzen. Dazu gehört auch der Schutz vor Verwechslungsgefahr und die Möglichkeit, die Marke zu lizenzieren. Im Podcast sprechen wir folgende Aspekte im Detail an:

  • Benutzungszwang: Es kann erforderlich sein, dass eine Marke aktiv benutzt wird, um den Schutz aufrechtzuerhalten.
  • Teillöschung: Unter bestimmten Umständen können Teile einer Marke gelöscht werden.
  • Schutz einer Firma auch ohne Eintragung: In gewissen Fällen kann ein Firmenname auch ohne formelle Eintragung einen gewissen Schutz genießen.
  • Unterschied zum Urheberrecht: Markenrecht und Urheberrecht sind unterschiedliche Schutzrechte mit jeweils eigenen Voraussetzungen und Schutzbereichen.

Wie wird eine Marke eingetragen?

Um eine Marke eintragen zu lassen, muss bei den zuständigen Behörden eine Markenanmeldung eingereicht werden. Dabei müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, wie z.B. die Unterscheidungskraft der Marke und die Einhaltung von Formvorschriften.

Das Verzeichnis der Waren und Dienstleistungen

Ein wichtiger Bestandteil der Markenanmeldung ist das Waren- und Dienstleistungsverzeichnis. Hier wird festgelegt, welche Waren und Dienstleistungen durch die Marke geschützt werden sollen. Im Podcast sprechen wir folgende Aspekte im Detail an:

  • Identitäts- und Ähnlichkeitsrecherche: Vor der Anmeldung einer Marke ist es ratsam, eine Recherche durchzuführen, um festzustellen, ob es bereits ähnliche oder identische Marken gibt.
  • Widerspruch: Andere Markeninhaber haben die Möglichkeit, gegen die Eintragung einer ähnlichen Marke Widerspruch einzulegen.

Was bringt mir eine Marke?

Eine registrierte Marke bietet verschiedene Vorteile. Dazu gehören der Benutzungszwang, der Schutz vor Markenrechtsverletzungen und die Möglichkeit, die Marke zu lizenzieren.

Viel Spaß beim Anhören der aktuellen Folge!

Shownotes

Weitere Folgen

Newsletter ohne Einwilligung. Was ist erlaubt?

In dieser Episode sprechen wir über die Frage, wann Unternehmen Newsletter ohne vorherige Einwilligung versenden dürfen – und was das neue EuGH-Urteil vom 13. November 2024 praktisch bedeutet. Wir erklären, warum fast jeder Newsletter rechtlich als Werbung gilt, weshalb die „Bestandskundenausnahme“ entscheidend ist und in welchen Fällen die Registrierung eines kostenlosen Nutzerkontos bereits als „Verkauf“ gilt. Damit erweitert das Urteil die Möglichkeiten für Marketing-Teams und schafft dringend benötigte Rechtssicherheit im E-Mail-Marketing. 

Gleichzeitig zeigen wir die Grenzen auf: Welche Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein müssen, wo trotz Privilegierung Opt-out- und Hinweis­pflichten gelten und weshalb der Datenschutz (DSGVO) dennoch nicht vollständig verdrängt wird. Für Unternehmer:innen, Creator und Marketing-Teams ist diese Folge ein kompakter Leitfaden, um Newsletter rechtssicher und effektiv einzusetzen. 

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Arbeitgeberbewertungen im Netz – was darf man (noch) schreiben?

Negative Bewertungen im Internet können für Unternehmen ein echtes Ärgernis sein – besonders, wenn ehemalige Mitarbeitende ihrem Frust freien Lauf lassen. In dieser Folge sprechen wir über die rechtlichen Möglichkeiten, gegen solche Äußerungen vorzugehen: Wann darf ein Arbeitgeber Auskunft über den oder die Bewertende verlangen? Was ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt? Und wie können Unternehmen auf schlechte Bewertungen sinnvoll reagieren? Wir besprechen eine aktuelle Entscheidung des OLG Bamberg und zeigen, worauf es juristisch wirklich ankommt.

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Die Urhebernennung im Urheberrecht

In dieser Episode widmen wir uns dem essentiellen Thema des Urheberrechts in der Fotografie, speziell dem Urheberpersönlichkeitsrecht, das die tiefe Verbindung zwischen Fotografen und ihren Werken schützt. Wir beleuchten die Bedeutung der Urhebernennung – eine nicht nur aus Respekt gebotene, sondern auch gesetzlich geforderte Praxis, die die Anerkennung der kreativen Leistung des Fotografen sichert. Dabei diskutieren wir, dass die Nennung des Urhebers in verschiedenen Formen erfolgen kann, von anonym bis hin zu einem Pseudonym, und erörtern die Unterschiede zwischen der Nennung des Urhebers und der Quellennennung, um die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Bildherkunft zu gewährleisten.

Wir gehen auch auf die aktuellen Herausforderungen und Richtlinien für die Urhebernennung ein, die sich durch die Nutzung von Microstock-Portalen und die Digitalisierung ergeben. Ein besonderer Fokus liegt auf einer jüngsten Entscheidung des BGH, die unter bestimmten Umständen einen Verzicht auf die Urhebernennung in AGBs zulässt – ein Punkt, der viel Diskussionsstoff bietet und die Landschaft des Urheberrechts möglicherweise nachhaltig verändert.

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