Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

KI vor Gericht: Wer haftet für die Maschine?

In Folge 51 unseres Podcasts Kaffeerecht werfen wir einen juristischen Blick auf die brisantesten und wegweisendsten Entscheidungen rund um künstliche Intelligenz – und was sie für Kreative, Unternehmen und Organisationen bedeuten.

Zentrale Themen sind:

  • Transparenzpflichten beim Scoring: Der EuGH verpflichtet Auskunfteien dazu, ihre automatisierten Entscheidungsprozesse offen und verständlich darzulegen. Ein wichtiges Urteil – besonders für alle, die auf algorithmische Entscheidungen vertrauen (müssen).
  • Urheberrecht und KI-Training: Das Landgericht Hamburg bewertet das massenhafte Scraping von Bildern durch den LAION-Datensatz als wissenschaftlich zulässig – solange es nicht kommerziell genutzt wird. Was bedeutet das für Künstler:innen?
  • Haftung für KI-Fehler: Ob falsche Wirtschaftsauskunft oder Chatbot-Aussagen – das LG Kiel und ein kanadisches Gericht stellen klar: Wer KI nutzt, muss auch für deren Irrtümer einstehen.
  • Blick über den Tellerrand: Die Klagen gegen Meta (LLaMA) und Stability AI zeigen, wie heftig der Streit um Trainingsdaten international geführt wird – mit Milliardenforderungen im Raum.

Diese Folge zeigt: Der rechtliche Rahmen für den Einsatz von KI wird konkreter – und die Anforderungen an Transparenz, Sorgfalt und Haftung steigen. Wer KI nutzt, sollte sich mit den rechtlichen Entwicklungen vertraut machen.

Shownotes

Weitere Folgen

Dubai-Schokolade und die Grenzen des Rechts

In Folge 43 von Kaffeerecht widmen wir uns einem hochaktuellen Thema: der Dubai-Schokolade. Was als viraler Social-Media-Trend begann, hat sich zu einer rechtlichen Kontroverse entwickelt. Wir beleuchten die Hintergründe, die Urteile des Landgerichts Köln und die Konsequenzen für Händler und Verbraucher. Erfahre, warum Herkunftsangaben eine zentrale Rolle spielen und welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf die Vermarktung haben könnten.

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Musik im Wahlkampf: Was dürfen Parteien, was dürfen Künstler?

In dieser Episode sprechen wir über die kontroverse Nutzung von Musik in Wahlkämpfen. Herbert Grönemeyer untersagte sowohl der CDU als auch den Grünen, seinen Song „Zeit, dass sich was dreht“ für politische Zwecke zu verwenden. Wir beleuchten, was das deutsche Urheberrecht dazu sagt, und werfen einen Blick auf ähnliche Fälle deutscher Künstler, die sich gegen unautorisierte Nutzungen gewehrt haben.

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Conni und das Recht am Meme – Zwischen Urheberrecht und Internetkultur

Conni-Memes erobern das Internet: lustige KI-generierte Bildchen, die die berühmte Kinderbuchfigur in überraschenden Situationen zeigen. Doch was ist davon juristisch zulässig? In dieser Podcastfolge beleuchten wir die urheber- und markenrechtlichen Implikationen rund um den Internettrend. Im Fokus: Parodien, der Begriff „Pastiche“ (§ 51a UrhG) und die Grenzen zwischen Witz und Rechtsverletzung – mit einem Blick auf die Haltung des Carlsen Verlags.

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