Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

Dubai-Schokolade und die Grenzen des Rechts

Die Dubai-Schokolade erlangte über TikTok und Instagram internationale Aufmerksamkeit. Ihr luxuriöses Image basiert auf Zutaten wie Pistaziencreme und Engelshaar. Das Problem: Das Original wird nur in Dubai hergestellt, viele imitierte Produkte stammen jedoch aus der Türkei oder Deutschland.

Rechtliche Entscheidungen des LG Köln

Rechtlich wurde entschieden, dass der Begriff „Dubai-Schokolade“ nur verwendet werden darf, wenn ein Produkt tatsächlich aus Dubai stammt oder einen direkten Bezug hat. Hinweise auf andere Produktionsorte auf der Verpackung reichen nicht aus. Verstöße gegen diese Regelung können hohe Strafen nach sich ziehen. Diese Auffassung ist zwar nachvollziehbar, aber nicht pauschal auf alle Fälle zu übertragen. Die Werbung mit „Dubai-Schokolade“ dürfte daher keineswegs pauschal unzulässig sein.

Auswirkungen und offene Fragen

Die Urteile schaffen eine erste Grundlage bezüglich der Frage wie die Rechtsprechung mit konkreten Werbemaßnahmen zur Dubai-Schokolade umgeht. Sie wirft aber auch Fragen auf. Ist „Dubai-Schokolade“ eine Herkunftsangabe oder eine Beschreibung der Rezeptur? Die Entscheidungen könnten Präzedenzfälle für ähnliche Produkte schaffen. Unternehmen wie Lindt versuchen, durch Umbenennungen rechtliche Konflikte zu umgehen. Wie sich der Markt weiterentwickelt, bleibt spannend; wir geben in dieser Podcast-Folge einen Überblick zum Stand der Dinge.

Shownotes

Weitere Folgen

Dubai-Schokolade und die Grenzen des Rechts

In Folge 43 von Kaffeerecht widmen wir uns einem hochaktuellen Thema: der Dubai-Schokolade. Was als viraler Social-Media-Trend begann, hat sich zu einer rechtlichen Kontroverse entwickelt. Wir beleuchten die Hintergründe, die Urteile des Landgerichts Köln und die Konsequenzen für Händler und Verbraucher. Erfahre, warum Herkunftsangaben eine zentrale Rolle spielen und welche Auswirkungen diese Entscheidungen auf die Vermarktung haben könnten.

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Arbeitgeberbewertungen im Netz – was darf man (noch) schreiben?

Negative Bewertungen im Internet können für Unternehmen ein echtes Ärgernis sein – besonders, wenn ehemalige Mitarbeitende ihrem Frust freien Lauf lassen. In dieser Folge sprechen wir über die rechtlichen Möglichkeiten, gegen solche Äußerungen vorzugehen: Wann darf ein Arbeitgeber Auskunft über den oder die Bewertende verlangen? Was ist durch die Meinungsfreiheit gedeckt? Und wie können Unternehmen auf schlechte Bewertungen sinnvoll reagieren? Wir besprechen eine aktuelle Entscheidung des OLG Bamberg und zeigen, worauf es juristisch wirklich ankommt.

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Ansprüche von Fotografen beim Fotoklau

In dieser Podcast-Episode sprechen wir darüber, welche Ansprüche einem Fotografen zustehen können, wenn seine Bilder unberechtigt genutzt werden. Wir erklären die Situationen in denen Rechte geltend gemacht werden können und sprechen über die „Klassiker“ Schadensersatz und Unterlassung aber auch weniger bekannte Ansprüche auf Auskunft und Vernichtung. Viel Spaß beim Zuhören!

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