Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

Conni und das Recht am Meme – Zwischen Urheberrecht und Internetkultur

Die Kinderbuchfigur Conni sorgt derzeit nicht nur im Kinderzimmer für Gesprächsstoff, sondern auch in den sozialen Medien: Unzählige sogenannte „Conni-Memes“ kursieren online – viele davon humorvoll, manche überzogen, fast alle mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt. Doch was sagt das Recht dazu?

In der aktuellen Folge unseres Podcasts Kaffeerecht beleuchten wir die rechtlichen Hintergründe und werfen einen differenzierten Blick auf das, was erlaubt ist – und was nicht.

Zwischen Internetkultur und Urheberrecht

Auch wenn viele Memes harmlos wirken: Die Figur Conni ist urheberrechtlich geschützt – ebenso wie ihre charakteristische Darstellung. Das gilt auch dann, wenn Memes durch KI-Tools erstellt werden. Entscheidend ist, ob das Ausgangsmaterial ausreichend verändert wurde – oder ob eine bloße Kopie vorliegt.

Parodie, Pastiche & § 51a UrhG

Eine zentrale Rolle spielt dabei die neue gesetzliche Schranke in § 51a UrhG, die Parodien, Karikaturen und sogenannte Pastiches erlaubt – also humorvolle oder stilistische Auseinandersetzungen mit bestehenden Werken. Viele Conni-Memes könnten unter diese Schranke fallen – allerdings ist das im Einzelfall nicht immer eindeutig.

Und was sagt der Carlsen Verlag?

Der Verlag hat sich bereits zur Meme-Welle geäußert und signalisiert: Humorvolle, nicht-kommerzielle Memes werden aktuell toleriert – solange sie keine menschenverachtenden oder diskriminierenden Inhalte enthalten. Wer Conni jedoch zu Werbezwecken nutzt, bewegt sich schnell außerhalb des rechtlich Zulässigen.

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Shownotes

Weitere Folgen

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In dieser Podcast-Episode sprechen wir über das Thema Influencer, Streamer und Werbung. Wir werfen unter anderem einen Blick auf die Kennzeichnungspflichten. Influencer und Streamer müssen deutlich machen, wenn es sich bei ihren Beiträgen um bezahlte Werbung oder Produktplatzierungen handelt. Wir diskutieren die Anforderungen und geben praktische Tipps, wie man die Kennzeichnungspflichten korrekt umsetzt, um Transparenz und Verbraucherschutz zu gewährleisten. Insgesamt bietet diese Podcastfolge einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Influencern, Streamern und Werbung. Viel Spaß beim Zuhören!

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TC-Strings und die DSGVO

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Unlizenzierte Bildnutzungen gehören zu den häufigsten Streitfällen im Urheberrecht – und können schnell teuer werden. In dieser Folge von Kaffeerecht besprechen drei aktuelle Entscheidungen der Landgerichte Köln und Hamburg zur Berechnung von Schadensersatz im Fotorecht.

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