Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

EU-Kommission vs. TikTok – ein wachsendes regulatorisches Netz

Die neue Folge unseres Podcasts „Kaffeerecht“ beleuchtet ein heißes Thema: Wie weit darf die Europäische Union gehen, wenn es um die Regulierung großer Plattformen wie TikTok geht? Und was bedeutet das für Unternehmen, Nutzer – und die digitale Öffentlichkeit?

Mit dem Inkrafttreten des Digital Services Act (DSA) hat sich die EU ehrgeizige Ziele gesetzt: Mehr Transparenz, weniger Desinformation, algorithmische Kontrolle und ein starker Datenschutzrahmen – auch gegenüber Tech-Giganten. In der aktuellen Folge sprechen wir darüber, wie diese Regeln konkret greifen – und wo ihre Grenzen liegen.

Themen im Überblick

  • Werbetransparenz: TikTok drohen Millionenstrafen, weil das vorgeschriebene Werberegister fehlt. Was steckt hinter den Regeln – und sind sie realistisch umsetzbar?
  • Wahlbeeinflussung in Rumänien: Eine bemerkenswerte Episode, in der Social Media den politischen Diskurs massiv verzerrt haben soll. Welche Rolle spielt der DSA bei der Prävention solcher Eingriffe?
  • Algorithmische Risiken & Jugendschutz: Wie gefährlich sind Rabbit-Holes wirklich? Und wie weit reicht die Verantwortung der Plattformen?
  • Datenschutz & Datenübermittlung nach China: Ein Klassiker mit neuen Dimensionen – 530 Millionen Euro Strafe gegen TikTok aus Irland zeigen: Die EU meint es ernst.
  • Plattformverbot? Wir analysieren: Was der DSA wirklich erlaubt – und warum ein echtes Verbot (noch) unwahrscheinlich ist.

Fazit

Die Europäische Union geht neue Wege in der Regulierung digitaler Plattformen – mit klaren Regeln, hohen Strafen und viel politischem Willen. Doch wie stark ist ihr neues „Schwert“ wirklich? In dieser Folge diskutieren wir Chancen, Risiken und Grenzen des DSA – praxisnah und verständlich für alle, die mit digitalen Plattformen arbeiten oder sich für digitale Grundrechte interessieren.

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Shownotes

Weitere Folgen

Musik im Wahlkampf: Was dürfen Parteien, was dürfen Künstler?

In dieser Episode sprechen wir über die kontroverse Nutzung von Musik in Wahlkämpfen. Herbert Grönemeyer untersagte sowohl der CDU als auch den Grünen, seinen Song „Zeit, dass sich was dreht“ für politische Zwecke zu verwenden. Wir beleuchten, was das deutsche Urheberrecht dazu sagt, und werfen einen Blick auf ähnliche Fälle deutscher Künstler, die sich gegen unautorisierte Nutzungen gewehrt haben.

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Conni und das Recht am Meme – Zwischen Urheberrecht und Internetkultur

Conni-Memes erobern das Internet: lustige KI-generierte Bildchen, die die berühmte Kinderbuchfigur in überraschenden Situationen zeigen. Doch was ist davon juristisch zulässig? In dieser Podcastfolge beleuchten wir die urheber- und markenrechtlichen Implikationen rund um den Internettrend. Im Fokus: Parodien, der Begriff „Pastiche“ (§ 51a UrhG) und die Grenzen zwischen Witz und Rechtsverletzung – mit einem Blick auf die Haltung des Carlsen Verlags.

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Markenstrategie für Unternehmen: Schutz, der zum Geschäft passt

Eine Marke anzumelden klingt einfach – doch ohne klare Strategie kann sie schnell zum Kostenfaktor werden. In dieser Folge von Kaffeerecht sprechen wir darüber, warum Markenrecht kein Selbstzweck ist und für welche Unternehmen eine Markenstrategie wirklich Sinn ergibt. Es geht um die Abgrenzung zwischen Geschäftsbezeichnung und eingetragener Marke, um Reichweite (Deutschland, EU, international) und um die Frage, wann sich welcher Schutz lohnt.

Besprochen werden außerdem typische Fallstricke: beschreibende Begriffe, fehlende Benutzung, internationale Besonderheiten (z. B. USA/UK), die Benutzungsschonfrist sowie die Bedeutung von Markenüberwachung. Die Folge zeigt praxisnah, warum Markenarbeit nicht mit der Eintragung endet – und weshalb ein durchdachter Plan entscheidend ist, um Rechte langfristig zu sichern und wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.

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