Kaffeerecht Podcast

In unserem Podcast „Kaffeerecht“ besprechen wir in lockerer Kaffeerunde regelmäßig rechtliche Themen aus dem digitalen Alltag für Kreative, Unternehmer und Unternehmen.

Die Kündigung aus Arbeitgebersicht

In der neuen Folge unseres Podcasts „Kaffeerecht“ dreht sich alles um ein Thema, das in der Praxis häufig unterschätzt wird: Die Kündigung aus Sicht des Arbeitgebers. Gerade kleine und mittlere Unternehmen erleben immer wieder, wie fehlerhafte Kündigungen vor dem Arbeitsgericht enden – oft teuer und unnötig.

Inhalt der Folge

Wir besprechen praxisnah und mit vielen Beispielen, worauf es ankommt, wenn man sich von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern trennen möchte – von den formellen Anforderungen über die richtige Zustellung bis zu den juristisch relevanten Kündigungsgründen.

Im Fokus stehen unter anderem:

  • ❗ Warum eine Kündigung per E-Mail oder WhatsApp nicht wirksam ist
  • 📬 Wie man den Zugang einer Kündigung rechtssicher dokumentiert
  • ⚖️ Was betriebs-, verhaltens- und personenbedingte Kündigungen unterscheidet
  • 🛡️ Welche Sonderregeln bei Schwangerschaft, Schwerbehinderung und Betriebsratsmitgliedern gelten
  • 📖 Ein aufsehenerregendes Urteil zur Kündigung im Zusammenhang mit der Gründung eines Betriebsrats

Jetzt reinhören

Die Folge bietet nicht nur einen fundierten Überblick über das Thema, sondern auch unterhaltsame Einblicke in reale Fälle aus der Praxis – von Bauschaum im Briefkasten bis zur Kündigung per Zettelwurf ins Cabrio.

Shownotes

Weitere Folgen

Conni und das Recht am Meme – Zwischen Urheberrecht und Internetkultur

Conni-Memes erobern das Internet: lustige KI-generierte Bildchen, die die berühmte Kinderbuchfigur in überraschenden Situationen zeigen. Doch was ist davon juristisch zulässig? In dieser Podcastfolge beleuchten wir die urheber- und markenrechtlichen Implikationen rund um den Internettrend. Im Fokus: Parodien, der Begriff „Pastiche“ (§ 51a UrhG) und die Grenzen zwischen Witz und Rechtsverletzung – mit einem Blick auf die Haltung des Carlsen Verlags.

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KI-Kennzeichnung: Der zweite Entwurf

Ab 2. August 2026 greifen die Transparenzpflichten der KI-Verordnung. Die EU-Kommission hat einen zweiten Entwurf des Code of Practice vorgelegt — und der ist konkreter als alles davor. In dieser Folge erklären wir das zweistufige System: Anbieter von KI-Systemen müssen Outputs technisch maschinenlesbar markieren (signierte Metadaten, unsichtbares Wasserzeichen, C2PA-Standard); wer KI-Inhalte veröffentlicht, muss sichtbar kennzeichnen.

Besonders praxisrelevant ist die redaktionelle Ausnahme für Texte: Wer KI nutzt, aber eine menschliche Prüfung dokumentiert, muss unter Umständen nicht kennzeichnen. Wir zeigen, wie ein solcher Prozess konkret aussehen kann, welche Inhaltstypen immer kennzeichnungspflichtig sind — Deepfakes, Chatbots, KI-Werbebilder — und warum Verstöße nicht nur Bußgelder (bis 15 Mio. EUR oder 3 % Jahresumsatz), sondern auch wettbewerbsrechtliche Abmahnungen nach § 3a UWG auslösen können.

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Der Digital Services Act (DSA, Gesetz über digitale Dienste)

In dieser Podcast-Episode sprechen wir über den Digital Services Act (DSA) und erklären dessen Ziele und Regelungen. Wer vom DSA bereits jetzt betroffen ist oder es in Kürze sein wird, erläutern wir genauso wie die konkreten Vorteile für NutzerInnen von Online-Plattformen. Viel Spaß beim Zuhören!

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