
Persönlichkeitsrechte: Keine Geldentschädigung für Erben
BGH: Ein Anspruch auf Geldentschädigung geht nicht auf den Erben über; auch nicht nach An- oder Rechtshängigkeit.

BGH: Ein Anspruch auf Geldentschädigung geht nicht auf den Erben über; auch nicht nach An- oder Rechtshängigkeit.

BGH stärkt die Rechte von Suchmaschinenbetreibern. Google ist nicht von sich aus verpflichtet Suchergebnisse auf Persönlichkeitsverletzungen hin zu prüfen.

Ein nicht von der Polizei herausgegebener Fahndungsaufruf über BILD.de kann unzulässig in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eingreifen.

LG Hamburg: Journalist und Stern.de Autor muss sich in einem Online-Blog nicht als „Fake-News-Produzent“ oder „Nachrichtenfälscher“ bezeichnen lassen.

Medienanstalt Hamburg beschließt erstmalig ein Bußgeld in Höhe von 10.500 € gegen den YouTuber „Flying Uwe“ aufgrund fehlender Werbekennzeichnung.

LG Köln untersagt in drei Verfahren die Berichterstattung über einen Vorfall am Köln Bonner Flughafen, an dem auch Herbert Grönemeyer beteiligt war.

OLG Saarbrücken: Die identifizierende Berichterstattung über Hassbotschaften bei Facebook ist grundsätzlich zulässig.
OLG Köln: Fotojournalist wird zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Er gab unverpixelte Fotos eines vermeintlichen Ebola-Patienten an eine Redaktion weiter.

Unser Kollege Dennis Tölle äußerte sich am 21. Juni 2017 im WDR zu dem „neuen“ Fotoverbot in Freibädern. Alles wissenswerte zum Fotografierverbot finden sie hier.

Übernimmt ein Journalist glaubwürdige Zitate von einem Dritten, so muss er diese vor Veröffentlichung nicht zwingend auf ihre Richtigkeit hin überprüfen.